Einführung

free energyDer Begriff der „Freien Energie“ wird mit verschiedenen Bedeutungen verbunden. Die wissenschaftliche Gemeinschaft beschreibt damit z. B. die frei werdende Energie bei Phasenübergängen in kristallinen Materialien. In der sogenannten „Freie Energie“ - Szene versteht man darunter in der Regel die Energie im Quanten-Vakuum. Das Quanten-Vakuum oder einfach nur das Vakuum, ist überall vorhanden und füllt die gesamte Raum-Zeit aus. Also ist auch der Raum innerhalb von Atomen zwischen Atomkern und Elektron mit Vakuumenergie gefüllt.

Die Quantenelektrodynamik schlägt vor, dass sogenannte virtuelle Photonen in einer sehr schnellen Rate aus dem Quanten-Vakuum heraus entstehen und unmittelbar danach wieder verschwinden. Bei diesem Prozess übertragen und erzeugen die virtuellen Photonen die elektromagnetische Wechselwirkung. Da die Entstehung und Auflösung der virtuellen Photonen ein stetig voranschreitender Prozess ist, besitzt eine elektrostatische Kraft im Hintergrund (Quanten-Vakuum) ein virtuelles Energieflusssystem. Die Kraftwirkung, z. B. im Einflussbereich eines Permanentmagnets, wird in der Zeit durch diesen energetischen Austausch mit dem Quanten-Vakuum ständig neu erschaffen.

„Die quantenelektromagnetische Theorie führt die elektromagnetische Wechselwirkung auf den Austausch eines Teilchens zurück, das man als Photon bezeichnet. Das Ganze funktioniert so, dass ein ankommendes Elektron ein Photon emittiert, das zu einem anderen Elektron wandert, die elektromagnetische Wechselwirkung vermittelt und dann wieder verschwindet. Bei diesem Austausch überträgt oder vermittelt das Photon eine Kraft… Das Photon, das ausgetauscht wurde, um die klassische elektromagnetische Kraft zu zeugen, ist in Wirklichkeit ein virtuelles Photon.“
(Zitat: Prof. Phys. Lisa Randall, Harvard Universität, -Verborgene Universen- Nov. 2006)

Im Forschungslabor für Vakuumenergie werden Experimente durchgeführt, die sich neben eigenen Ideen auch an Konzepten der Quantenelektrodynamik orientieren. Ein sogenanntes asymmetrisches elektrisches System nutzt die Energie des Quanten-Vakuums als externe Energiequelle, so wie das Wasserkraftwerk den Wasserfluss als Quelle der Energie nutzt. Die Energiedichte des Quanten-Vakuums ist nach gegenwärtigem Kenntnisstand extrem groß. Die Vorteile, die sich aus einer emissionsfreien asymmetrischen elektromagnetischen Energieumwandlungstechnologie ergeben, die auf der Extraktion von Energie aus dem Quanten-Vakuum basiert, sind offensichtlich.

Energie im Elektromagnetismus
Die heutigen Lehrbücher für Ingenieure und Physiker gehen davon aus, dass eine elektrische Ladung eine Quelle von elektromagnetischen Feldern und Potenzialen ist. Was jedoch nur im Bereich der Quantenelektrodynamik beschrieben wird, ist, dass eine elektrische Ladung ein Generator ist der das Ausrichten (Polarisation) der virtuellen Photonen (Teilchenpaare) verursacht. Die elektromagnetischen Felder drücken sich somit durch eine mit Lichtgeschwindigkeit voranschreitende Polarisation von lokal entstehenden virtuellen Teilchenpaaren aus.

Idealerweise wird bei gewöhnlichen elektrischen Systemen am Output genauso viel Energie abgegeben, wie vorher am Input induziert wurde. Normalerweise würden wir daraus schließen, dass hier eine ganz gewöhnliche Form von Energieerhaltung gegeben ist. Wir weisen jedoch darauf hin, dass dies nicht notwendigerweise der Fall sein muss.

Energie wird aus dem Quanten-Vakuum heraus ständig neu erschaffen und wieder vernichtet. Der ständige Erzeugungs- und Annihilationsprozess ist normalerweise symmetrisch, was bedeutet, dass am Ende eines observablen Energieumwandlungsprozesses kein energetischer Überschuss oder Mangel zu beobachten ist.

Ein sogenanntes asymmetrisches elektrisches System, kann die Symmetrie zwischen dem stetigen Erzeugungs- und Zerstörungsprozess von Energie brechen und somit können sich Wirkungsgrade von größer als 100% einstellen. Das Gesetz über die Erhaltung von Energie verbietet weder die Erzeugung von Energie aus dem Quanten-Vakuum noch Wirkungsgrade von über 100% in offenen Systemen, es besagt nur, dass in symmetrischen Systemen die Erzeugung oder der Verlust von Energie nicht zu beobachten ist.

Eine neue Klasse elektrischer Systeme: Asymmetrische elektromagnetische Systeme
Um ein asymmetrisches elektromagnetisches System verstehen zu könnnen, das einen Wirkungsgrad von größer als 100% aufweist, sind Kenntnisse über das Phänomen der Selbstsymmetrierung erforderlich. Der Mechanismus der Selbstsymmetrierung beschreibt eine fundamentale Eigenschaft der Natur. Dieser Mechanismus versteckt auf eine clevere Weise einen verborgenen, stetigen und symmetrischen energetischen Austausch zwischen dem elektrischen System und dem Quanten-Vakuum. Der Mechanismus der Selbstsymmetrierung, beschreibt die Symmetrie zwischen der Energie aus dem Quantum-Vakuum, die den Verbraucher versorgt und der Energie aus dem Quanten-Vakuum, die gleichzeitig den Input Dipol zerstört. Wenn ein asymmetrisches elektromagnetisches System realisiert werden soll, das einen Wirkungsgrad von größer als 100% aufweist, dann muss der Mechanismus der Selbstsymmetrierung umgangen werden. Wie das prinzipiell realisiert werden kann, wird im Aufsatz "Asymmetrische elektrische Systeme: Grundlagen" erklärt.


 

 


DeutschEnglishKontakt / Impressum